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Der Trend geht zum Drittrad..... eine Liebeserklärung an das Velo

Allgemein — geschrieben von tekaihau @ 13:07

Mich erreichte vor Monaten eine Mail von Michael Embacher aus Wien: " Haben Sie noch ein altes Bike Friday für meine Sammlung ? " Leider konnte ich ihm mit einem wirklich alten Modell nicht dienen. Mir ist bewußt, dass Bike Friday Kultstatus hat. Doch dass es schon unter Sammlern Begehren wecken könnte, war mir bis dato nicht bekannt. Nun.... etwas später bekam ich dann hier einen Einblick in die Dimension dessen, wieviele Räder Michael Embacher bisher gesammelt hat. Das Bild seines Speichers hat mir Tränen in die Augen getrieben.

 

 

Für die, denen solche Einblicke bislang verwährt wurden, gibt es nun auch noch online weitere Einblicke auf der "SMART MOVE" Webseite oder in Bernhard Angerers neuen Bildband SMART MOVE

 

 

"Ikonenhaft setzt der Fotograf Bernhard Angerer in dem Bildband „SMART MOVE“ fünfzig ausgesuchte Fahrräder aus der Sammlung Embacher in Szene: Rennräder mit besonders feinen Details; Klappräder mit auffällig klugen Mechanismen oder solche, die besonders grandios scheiterten; Reiseräder in liebevoller Ausführung (auch wenn sie weniger unterwegs als durch ihren Anblick beim Rasten erfreuen); Bahnräder, ohne Bremsen, auf reinen Speed reduziert; Bikes, die sich beim besten Willen in keine Kategorie einordnen lassen – kaum eines passt ins gängige Netzhautbild eines banalen Fahrrades."

Mit diesem Bildband, gerade rechtzeitig heraus gebracht vor Weihnachten stellt sich nun nicht mehr die Frage, was die Liebste ihrem Radverliebten Göttergatten dieses Jahr zu Weihnachten schenken wird.


Der Winter kommt - das Indoor Training beginnt

Allgemein — geschrieben von tekaihau @ 17:20
Es wird Winter ! Der erste Schnee ist in München gefallen und es wird für uns Radler ungemütlich. Doch rasten und rosten ist nicht angesagt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich der kalten Jahreszeit anzupassen: Wer auf der Strasse weiter trainiert ist mit den 250 gr. leichten Rennrad Schutzblechen von SKS gut bedient und schützt sich so effektiv vor Ralley Streifen und nassen Füssen.
 

Die Lichtanlage für die dunkle Jahreszeit ist leider oft auch eine Geldanlage. Meine Winter Tipps: Der SON Nabendynamo von Schmidt "made in Germany"  ist für 20"/26-28" erhältlich und bringt zuverlässig  Strom bei jeder Witterung.  In der 20" Ausführung - eingebaut in einer 28" Rennradfelge-  ist die Lichtausbeute zwar bei geringer Geschwindigkeit ( 7-10 km/h) nicht so riesig, dafür läuft er aber noch etwas leichter als das 28" Modell. In Kombination mit der neuen Busch & Müller  Lumotec IQ Technologie wird nun auch die Nacht zum Tag und das lästige aufladen von Akkus, bzw. plötzlich ohne Licht dastehen wegen leerer Batterien entfällt . Die neue Scheinwerfer Serie bietet 30-40 Watt Licht unter Batterie oder Dynamobetrieb. Halogenbirne ade ! 

Richtig nett machen sich da auch die neuen, wie Tintenfische  aussehenden Rücklichter von knog . Die sind echt schick am Rennrad.

Alternativ dazu kommt aus Dänemark diese Lampen Technik. Mittels Magnet an den Speichen wird das Vorder- und Rücklicht auf Höhe der Nabenachse angetrieben. Das System funktioniert gänzlich ohne Batterien. Ein Kondensator speichert die Energie, sodass auch an der Ampel bei ruhenden Rädern einem das Licht nicht ausgeht.

Wen es trotz der oben erwähnten Technik nicht raus aufs Rad zieht, dem sei das Indoor Training empfohlen: die neueste und meiner Meinung nach beste Trainingsrolle hierfür kommt gerade aus den USA. Die "E-motionroller" Trainingsrolle von Insideride bietet das, was bisher auf keiner Trainingsrolle erreicht wurde.

Man trainiert auf dieser mit seinem Rennrad, als wenn man auf der Strasse fahren würde. Die Rolle sieht aus wie eine seit 15 Jahren bekannte freie Tacx Rolle. Doch wer schon einmal auf einer Tacx  Rolle trainiert hat, weiß aus Erfahrung, dass man dies erst einmal können muß und dann wenn man es kann versuchen sollte nicht ruckzuck wieder runter zu fliegen. Auf diesem Bautyp und anderen auf dem Markt erhältlichen Trainingsrollen ist nur stures geradeaus fahren möglich. Die von der Strasse gewohnte Performance des Rennrads mit allen damit verbundenen Bewegungsabläufen geht bei diesen Trainingshilfen völlig verloren. Dank ausgelügelter Technik trainiert man jedoch auf der "E- motionroller" wie auf der Strasse. Ob Wiegetritt, Sprint, freihändig fahren oder American Position auf dem Zeitfahrlenker - alles ist hier nun möglich. Dabei muß man sich nicht auf die Rolle konzentrieren, sondern nur auf sein Training. Für mich geht jedenfalls das Training mit netten Filmen auf dem DVD Player oder guter Musik nun Indoor weiter - mit einer angenehm warmen Dusche direkt nebenan.   


Mit dem Rad von Bern nach Dehli

Reisen — geschrieben von tekaihau @ 11:11

Beat Blaser hat sich 55 Jahre nach Heinz Helfgen einen unserer Radler Träume erfüllt. Heinz Helfgen  - ein deutscher Journalist aus meiner Heimatstadt Düsseldorf-  radelte 1951  mit seinem 3 Gang Fichtel & Sachs Rad  fast die identische Strecke nach Indien - Beat Blaser hat sich 2005 auf den Weg gemacht und ist mit seinem Villiger Cabonga 18000 km nach Osten  geradelt . Ziel: Dehli.

 

Seine Route führte ihn über Kairo, Tehran, Bischkek und Islamabad nach Delhi in Indien. Einen Teil seiner Fotos hat er unter dieser Webseite eingestellt. Neben einer detaillierten Liste seiner Stationen mit Kilometer Angaben, hat er auch seine umfangreiche Ausrüstungsliste aufgeführt. Eine Linkliste auf seiner Webseite führt zu anderen Reiseradlern. Man kann also lange Winterabende mit schmökern verbringen. 

Am Freitag, den 23. November 2007 zeigt Beat Bilder seiner Reise  im VELOPLUS Laden in Ostermundigen ( CH) .  Der Reise Dia Vortrag beginnt um 19.30. Der Eintritt ist gratis.   

Krankentransport in Afrika

Velokultur — geschrieben von tekaihau @ 22:37

Die Einwohner der Sahara und andere Gebiete Afrikas verfügen nicht über ausreichende medizinische Versorgung. Motorisierte Ambulanzen existieren meist nur in Städten. Auf dem Land sind diese mangels Benzin eher selten anzutreffen. Um kranke oder verletzte Patienten dennoch zu einer Krankenstation zu bringen hat " Design for Development " mit Sitz in Kanada den Krankentransport Anhänger entwickelt . Dieser besteht aus einem Anhängergestell mit integrierter Liege und darüber installierten Sonnenschutz. Seitlich angebrachte Vorhänge sollen die Privatsphäre des Patienten wahren. 

 


Des Menschen heilig Blechle ist heilig und für den Radfahrer kann das Folgen haben.

Velokultur — geschrieben von tekaihau @ 22:14

Mann sind Autofahrer pienzig!  


Outlaws in Lycras - catch me if you can

Velokultur — geschrieben von tekaihau @ 22:07
Dieser animierte Film zeigt ein spektakuläres Rennen zwischen der US Police und einem Rennfahrer auf dem Highway. Ein sehr gut gemachter Film - schwankend zwischen Realität und Fiktion.

Mit dem Faltvelo um die Welt

Reisen — geschrieben von tekaihau @ 22:12

Daß Amerika ( d.h. vor allem die Regierung und Industrie) seine Kultur nach aussen tragen will und am liebsten auch im Nahen Osten verankert sieht, weiß jeder. Doch das reisende amerikanische Volk ist in dieser Mission eher zurückhaltend und zeigt sich ausgesprochen offen gegenüber anderen Kulturen und Menschen. So besuchten mich vor ein paar Tagen Scott und Beverly Pressmann hier im Schwarzwald.

Seit nunmehr 10 Monaten waren Sie mit ihren Bike Friday Reiserädern unterwegs und hatten Ihre Ausrüstung im praktischen Samsonite Reisekoffer, installiert auf einem Anhänger Rahmen, untergebracht. Diese Kombination erwies sich als sehr praktisch, da sie ihr Gepäck sicher abgeschlossen im Koffertransportieren konnten. Wenn sie von einem Land zu einem anderen flogen, packten sie das Reisegepäck in einen Sack und das Faltrad von Bike Friday mit dem Trailer in den Koffer. Damit war das Rad bei Flügen stoßfest verpackt und konnte meist kostenlos - eben als Rad nicht erkennbar - mitfliegen. Mit nur zwei Gepäckstücken kamen sie so gut um die Welt und sahen die für Radfahrer interessantesten Regionen der Welt.

 

 

Trotz des 9 kg schweren Anhängers ( Trailer 3kg, Koffer 6 kg ) waren sie absolute Gewichtsfetischisten. Das Zelt war von Tarptent - einem in den USA beheimateten Unternehmen s welches auf der Basis des klassischen Tarps Zelte baut, die aber einen Boden und eine " Seitenwand" haben. Die Pressmanns waren mit diesem Zelt 10 Monate unterwegs und waren damit überglücklich. Das Geniale an diesem sehr geräumigen Zwei Personen Zelt: es wog nur schlappe 1,5 kg ! Es besteht lediglich aus einer beschichteten Aussenhülle mit einem in Bodennähe rundum laufenden Moskitonetz, welches für optimale Durchlüftung sorgt. Die Pressmann bestätigten, dass durch diese optimale Belüftung eine Kondenswasserbildung fast ausgeschlossen war. Keine Frage - an ein Hilleberg Zelt kommt Tarptent nicht ran, doch wer in den Tropen und warmen Regionen unterwegs ist, sollte mit dem  Tarptent gut klar kommen. Ein weiteres geniales Produkt war die Isoliermatte von Exped. Scott, der mit 1,90 auch gut 90 kg auf die Waage brachte war schier begeistert von der Matte, denn auf seiner 10 monatigen Tour schlief er mit seinen 55 Jahren super bequem auf dieser mit Daunen gefüllten Matte. Mit 193x65 cm war sie gerade richtig für ihn und mit 1,1 kg nett leicht. Doch der Clou steckt in der Aufblastechnik: der mitgelieferte Aufbewahrungssack dient als Pumpe für die Isomatte. Beverly hatte die Matte in einer Minute  aufgepumpt. Dank der Kombination aus Daunen und Luft kann die Matte bis zu -24° genutzt werden. Ich durfte probeliegen und war selbst völlig begeistert.

Ich bin ja selbst immer auf der Suche nach leichten und praktischen Utensilien für die Radreise und diese Isomatte ist die ideale Ergänzung zu meinem TEMPUR Reisekissen. Nein... ich mache hier keine Scherze: ohne das gehe ich nicht mehr auf Reisen, denn es läßt sich auf 25 x 9 cm zusammenrollen, ist aber entpackt ein vollwertiger Ersatz für mein großes Daunenkissen. Die Pressmanns blieben eine Nacht bei uns und erzählten uns von ihrer Reise. Auf die Frage, wo es sich denn am schönsten radeln ließ kam eine schon oft gehörte Antwort: Thailand, Deutschland und die Schweiz. Warum: wegen der guten Strassen, Radwege und Infrastruktur für Radfahrer. Aus eigener Erfahrung kann ich dies vor allem auch für Thailand unterstreichen. Das Land gilt meines Erachtens noch als Geheimtipp für Radfahrer, denn es bietet sowohl von der Strassen- als auch Verkehrsqualität her hervorragende Bedingungen an und ist für Radfahrer kulinarisch ein Traum. Hierzu aber mehr in einem anderen Beitrag. Die Pressmanns fuhren noch weiter bis Holland, um dann zwei Wochen später ihre Weltreise zu beenden. Mehr Bilder gibt es auf einem Online Fotoalbum zu sehen.


It is not my job !

Velokultur — geschrieben von tekaihau @ 21:22

 

 

Was wir Radfahrer schon immer wussten und nicht zu sagen wagten... Autos gehören zukünftig in die Tonne.

 

 

Stellt sich die Frage: " War der Strassenarbeiter,der die Strassenmarkierung zog nur stur nach dem Motto " It is not my job !" ?


Velo Balett - das Velo in fließenden Bewegungen

Velokultur — geschrieben von tekaihau @ 17:52

 

 

Ich habe fasziniert auf die Videos dieser britischen Performance Gruppe gestarrt. Noch nie habe ich eine so schöne Tanz Choreographie gesehen, die das Fahrrad mit einbezieht. Das Fahrrad Balett zeigt den Räder Tanz, eine Tanz Choreographie übers Radfahren, die Liebe zum Rad.  

Die britische Truppe tritt mit 6- 100 Künstlern auf und zeigt eine 10-30 minütige Performance.  Was speziell gezeigt wird, hängt ein bisschen von der Umgebung und dem Auftraggeber  ab.

Thema ist immer die Freude am Radfahren. Der Tanz zeigt das Gefühl, welches man verspürt wenn man mit dem Rad bergab fährt, den Wind und die Sonne im Gesicht hat und die Endorphine ausgeschüttet werden,  zeigt aber auch  den Kampf des Radfahrers im täglichen Strassenverkehr. 

Ein Blick auf die Webseite lohnt sich und inspiriert ähnliches zu veranstalten.  

 


Was gibt es hier zu lesen ?

Allgemein — geschrieben von tekaihau @ 17:33
"bicycle-worldpress-news " veröffentlicht Nachrichten, die ich zum  Thema Radsport, Radkultur  und Politik und Radreisen  im world-wide-web gefunden habe und für interessant, außergewöhnlich und erwähnenswert  betrachte. Zudem möchte ich auf gewöhnliche und aussergewöhnliche Produkte aus allen Sparten der Radbranche berichten.  Hier in diesem Blog  findet Ihr  nicht nur den Mainstream, den man landauf und landab in den Fahrradzeitschriften findet,  sondern auch die ungewöhnlichen, teilweise noch unentdeckten Produkte und Nachrichten aus aller Welt. Meist sind die Artikel aus dem Englischen frei übersetzt und verweisen am Ende auf die Originalseite. Bei Artikeln in Deutscher Sprache erstelle ich in der Regel aus Urheberrechtlichen Gründen einen Inhaltstext und verlinke auf die jeweilige Anbieterseite. Produktvorstellungen werden nicht von den Firmen gesponsert, doch ist es durchaus möglich, dass die Informationen hierzu mir direkt von Herstellerseite zugetragen werden.  Unter "How to do? " werdet Ihr  Anleitungen zur Reparatur von Mountainbikes, Rennrädern, Trekkingrädern etc. finden. Eventuell auch in Form von Videos.

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